Hinweise für die Verarbeitung von Celit Holzfaserplatten

Celit 3D, Celit 4D, Celit 5D, Celit 6D - regensicher und dampfdurchlässig

Woraus bestehen die Celit 4D und 5D Unterdeck-Dämmplatten

Hauptbestandteil sind unbehandelte Sägewerks-Reste und Durchforstungsholz. Die Restholzstücke werden unter Druck und Hitze zerfasert und der Faserbrei zu Platten gepresst. Holzeigene Harze binden die Holzfasern zu einer stabilen Platte mit mittlerer Rohdichte.
Bei guter Stabilität wird so trotzdem eine Wärmeleitfähigkeit von 0,050 / 0,055 W/m x K erreicht. Die dauerhafte Feuchtebeständigkeit der Dämmschutzschichtplatten wird bei der Celit 4D durch eine Bitumenemulsion, bei der 5D durch Paraffine und Latex erzielt.

Celit 4D oder 5D für außen: Regensicher und dampfdurchlässig

Die Celit Unterdeck-Dämmplatten schützen die dahinterliegende Dämmschutzschicht zuverlässig  vor Schlagregen und Schnee. Die Platten sind hochwertige Naturprodukte und entsprechen den Anforderungen nach DIN EN 13171 und 13986.
Im Gegensatz zu den meisten Bitumen- und Kunststoffprodukten sind Holzfaserdämmplatten wie die Celit- Produkte dampfdurchlässig. Diese Diffusionsfähigkeit sichert problemlose Austrocknung von Feuchtigkeit in den Baustoffen.
Damit wird eine Vollsparrendämmung mit isofloc Zellulose-Dämmstoff ermöglicht, ohne dass innenseitig Dampfsperren erforderlich sind.
Mit leicht dampfbremsenden Baupapieren (sd ≥ 0,8 m) auf der Innenseite wird bereits Tauwasserfreiheit nach DIN 4108 erreicht. Nach DIN 68800-3 kann mit ihnen auf vorbeugenden chemischen Holzschutz verzichtet werden.

Verwendung

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Die Celit-Produkte werden als feuchtebeständige Dämmschutzschichten auf Sparren (Dach) oder Ständern (Wand) eingesetzt. Sie schützen für einen begrenzten Zeitraum (max. 6 Wochen) auch ohne Eindeckung vor offener Bewitterung. Damit sind sie bei sachgemäßer Verarbeitung ohne weitere Abdichtung als Notdach tauglich. Der Rohbau wird zuverlässig vor Nässe geschützt. Wie alle Naturfasern schwinden auch Holzfaserplatten bei Trockenheit. So können sich bei dünneren Platten (bis ca. 30 mm) selbst dicht gestoßene Fugen öffnen.
Bei der Celit 4D sorgt ein speziell ausgebildetes Kantenprofil dafür, dass ablaufendes Wasser (trotz Plattenschwund) immer auf die Plattenoberfläche abgeleitet wird – auch an den Stellen, wo Quer- und Längsfugen aufeinandertreffen. Eine Abklebung der Profilfugen kann damit in der Regel eingespart werden (vgl. Abb. 1)

Konstruktive Voraussetzungen

Das Dach muss mindestens 18 Grad geneigt sein und darf die Regeldachneigung der gewählten Eindeckung nicht um mehr als 6 Grad unterschreiten. Das Achsmaß der Unterkonstruktion darf bei der Celit 4D bis zu 81,5 cm, bei der Celit 5D bis 100 cm betragen. Das maximal zulässige lichte Maß zwischen den tragenden Sparren beträgt 75,5 cm bei der 4D und 95 cm bei der 5D.
Diese Maße gelten auch als Achsmaß bei Sparren mit geringen Auflagerflächen (Rundlinge im Altbau). Die Celit 4D soll wie alle Unterdeck-Dämmsysteme nicht unnötig lange Regen und Sonnenstrahlen ausgesetzt werden, da auf Dauer eine Auswitterung der Oberfläche die Folge wäre.
Sie soll durch die Dacheindeckung möglichst bald nach Verlegung geschützt werden.
Wird eine dieser o. g. konstruktiven Voraussetzungen nicht eingehalten, ist eine zusätzliche Abdeckung notwendig (siehe nachfolgende Tabelle: Mindestdachneigung)

Grundlegendes und Berarbeitung

Celit 4D oder 5D in der Neubauphase oder im Bereich nicht ausgebauter Dachgeschosse

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In der Regel infolge hoher Neubaufeuchte und/oder mangelnder Luftdichtigkeit der Deckenkonstruktion oder der Bodenluke findet in diese Kaltdachbereiche oft ein sehr hoher Feuchteeintrag statt. Bei kaltem Winterklima reicht selbst die Diffusionsoffenheit der Celit-Unterdeckplatten nicht aus, diese Feuchtigkeit per Diffusion abzuführen. Daher muss in diesen Fällen eine Belüftung dieser Dachräume vorgesehen werden.
Dies kann durch Querlüftung über Giebelöffnungen oder Be- und Entlüftungsöffnungen in den Celit-Platten oberhalb der Kehlbalkenlage und im First ausgeführt werden.

Produktionsbedingt befindet sich auf der Oberfläche von allen Holzfaserdämmplatten eine feine, nicht sichtbare Kristallschicht aus Holzzucker, Lignin sowie Faserabrieb, die von ablaufendem Wasser gelöst werden und zu Verunreinigungen von anschließenden Bauteilen führen kann.
Schützen sie deshalb darunterliegende Bauteile mit empfindlichen Oberflächen, wie z. B. Putzfassaden oder Vormauerungen, konstruktiv vor Verfärbungen. Eine Abführung anfallenden Wassers ist vorzunehmen.

Bearbeitung

Werkzeuge und Arbeitsschutzmaßnahmen

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Die Celit-Platten können mit Kreissäge, Handkreissäge o. ä., vorzugsweise mit Absaugvorrichtung, bearbeitet werden. Auch alle anderen Handwerkszeuge zur Holzbearbeitung sind geeignet.
Ablagerungen der Bitumenimprägnierung auf Sägeblättern können häufigeres Reinigen der Werkzeuge erforderlich machen.
Schützen Sie sich wie bei allen Sägearbeiten durch Absaugung und Luftfilter vor dem Staub, der bei der Bearbeitung entsteht oder aufgewirbelt wird (P2- Filtermaske).

X

Datentabelle

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Celit 4D

Celit 5D

Produziert und überwacht nach DIN EN

13171, 13986

13171, 13986

Brandverhalten nach DIN EN 13501-1

E

E

Nennwert Wärmedurchlasswiderstand (m² x W/K)

0,41

0,69

Nennwert Wärmeleitfähigkeit< (W/m x K)

0,051

0,051

Ehemals deutsche Norm

68755-1

68755-1

Bemessungswert (= Rechenwert ) der Wärmeleitfähigkeit in Deutschland (W / m x K)

0,052

0,052

Einsatzbereich nach DIN V 4108-10:2002

DAD – dg, dm, ds: -Außendämmung von Dach/ Decke, -vor Bewitterung geschützt, Dämmschutzschicht

DAD – dg, dm, ds: -Außendämmung von Dach/ Decke, -vor Bewitterung geschützt, Dämmschutzschicht

Mindestdachneigung

18°

20°

Max. Achsabstand der Sparren/ Ständer (mm)

815

1.000

Wie vor mit zusätzlicher Konterlatte im Feld (mm)

1.000

1.250

Spezifische Wärmekapazität c (J / kg x K)

1940

1940

Baustoffklasse nach DIN 4102-1

B2 (normal entflammbar)

B2 (normal entflammbar)

Äquivalente Luftschichtdicke / sd-Wert  (m)

0.11

0.175

Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl (μ)

5

5

Rohdichte (kg / m³)

270

270

Dicke (mm)

21

35

Abmessungen L x B (mm)

2.500 x 750

2500 x 750

Fläche pro Platte (m²)

1,875

1,875

Platten pro Palette (Stück)

55

33

Fläche pro Palette (m²)

103,12

61,88

Gewichte pro Palette (kg)

600

600

Inhaltsstoffe/Volldeklaration

Holzfaser, Bitumen, Aluminiumsulfat, Paraffin Hydrophobierungsmittel

Holzfaser, Aluminiumsulfat, Paraffin, Latex, Hydrophobierungsmittel, Verstärkungsmittel

Imprägnierung

Bitumenemulsion

Paraffin, Latex

Fremdüberwachungsstelle

MPA NRW

MPA NRW

Garantiehinterlegung beim ZVDH Köln

ja

ja

Ökologische Kriterien

Natureplus zertifiziert

Natureplus zertifiziert

Verlegung

Verlegung als regensichere Unterdeckung

Beginnen Sie mit der Verlegung der Celit-Platten an der Traufe von links nach rechts. Die breite Abschrägung des Plattenlängsprofiles liegt oben und zeigt zum Dachfirst.
Die erste Reihe wird genau fluchtend ausgerichtet, das erleichtert die Fortsetzung der Arbeit. Die Befestigung erfolgt mit Breitkopfnägeln in der Mitte bzw. dem unteren Drittel der Platte (vgl. Abb. 6).
Die Celit – Platten werden endlos im Verband verlegt: mit dem am Ende der ersten Reihe rechts abfallendem Plattenstück (A) wird die zweite Reihe wiederum links begonnen.
So bis obenhin fortgesetzt, ergibt sich ein minimaler Verschnitt.
Die jeweils nächste Platte (B) wird zunächst mit der rechten unteren Ecke auf der darunterliegenden Platte angesetzt, dann in den seitlichen (linken) Stoß etwa 10 cm oberhalb der Fuge dichtgezogen und nach unten eingeschwenkt. Damit ergibt sich ein dichter Stoß der Vertikalfuge. Beachten Sie: Die Vertikalfugen müssen so versetzt angeordnet werden, dass sie in zwei benachbarten Reihen nicht im selben Sparrenfeld liegen (Vermeidung von Kreuzfugen).

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Grundlegende Vorgaben

Lattung:
Die Konterlatten und Dachlatten sollten unmittelbar nach der Verlegung der Celit – Platten befestigt werden.

Befestigungen der Konterlatten für Unterdeckplatte Celit 4D ( d = 22 mm) in Abhängigkeit der statischen Belastungen Dach- und Schneelast

Grundlegende Vorgaben:
1.    Querschnitt der Konterlatten: ≥ 30/50 mm
2.    Maximales Sparrenachsmaß: 815 mm
3.    Mindestdachneigung: 18°
4.    Befestigungsmittel in mindestens verzinkter Ausführung:
N = Drahtstift/Nagel 4,2 x 120

X

Technische Daten

Schneelasttabelle öffnen

Celit 4D

Anzahl Befestigungsmittel Nagel (N) oder Klammer (K) pro lfm Konterlatte

Schneelast KN/m²

≤ 0,75

≤ 1,00

≤ 1,5

≤ 2,5

Nagel (N) oder Klammer (K)

N

K

N

K

N

K

N

K

Bedachung ≤ 0,35 KN/m²

3

4

3

4

4

6

5

8

Bedachung ≤ 0,60 KN/m²

4

5

4

6

5

7

6

9

Bedachung ≤ 0,95 KN/m²

5

7

5

8

6

9

8

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Befestigungen der Konterlatten für Unterdeckplatte Celit 5D ( d = 35 mm) in Abhängigkeit der statischen Belastungen Dach- und Schneelast

Grundlegende Vorgaben
1.    Querschnitt der Konterlatten: ≥  40/80 mm
2.    Maximales Sparrenachsmaß: 1000 mm
3.    Mindestdachneigung: 18°
4.    Befestigungsmittel in mindestens verzinkter Ausführung: N = Drahtstift/Nagel 4,2 x 120

X

Technische Daten

Schneelasttabelle öffnen

Celit 5D

Anzahl Befestigungsmittel Nagel (N) oder Klammer (K) pro lfm Konterlatte

Schneelast KN/m²

≤ 0,75

≤ 1,00

≤ 1,5

≤ 2,5

Nagel (N) oder Klammer (K)

N

K

N

K

N

K

N

K

Bedachung ≤ 0,35 KN/m²

3

7

3

8

3

9

4 13

Bedachung ≤ 0,60 KN/m²

3 9

3

10

4

12

5

16

Bedachung ≤ 0,95 KN/m²

4 12

5

13

5

15 6

19

Vorgaben beachten!

Die o. g. Vorgaben gelten bis zum o. a. maximalen Sparrenachsmaß für die Belastungen Schneelast und Eindeckung. Breitere Abstände sind unabhängig von den Befestigungsmaterialien nicht zulässig. Bei schmäleren Abständen kann von den o. g. Vorgaben abgewichen werden, wenn vom Planer ein rechnerischer Nachweis geführt wird. Gleiches gilt für den Lastfall Windsogkräfte.
Generell sind die Vorgaben dieser Verarbeitungsrichtlinie mit den Regeldetails zu beachten.

Einblasöffnungen

Wenn in die Celit - Platten Einblasöffnungen für isofloc Zellulose-Dämmstoff geschnitten werden müssen, sollten diese konisch – mit einer Stichsäge - geschnitten werden (vgl. Abb. 9).
Der herausgenommene Pfropf kann zum Verschließen der Löcher wieder verwendet werden. Am First werden die Löcher mit der diffusionsoffenen Vordeckbahn abgedeckt, die hierzu bis zur zweiten Dachlattenreihe von oben reichen sollte (vgl. Abb. 10).

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Traufschalung eingeklinkt

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Die Traufschalung wird in die Sparrenköpfe eingeklinkt und die Celit Unterdeck-Dämmplatten bis an die Traufe verlegt (vgl. Abb. 11).
Die Dachentwässerung erfolgt bei den Celit - Platten vorzugsweise unter die Dachrinne, um Leckstellen der Eindeckung besser erkennen zu können und um einen Eisstau zu vermeiden.

Traufschalung auf den Sparren

Bei großen Dachüberständen kann es erwünscht sein, die Traufschalung auf den Sparren zu verlegen und mit den Celit Unterdeck-Dämmplatten oberhalb der Schalung zu beginnen:

1.    Ein Streifen Celit Unterdeck-Dämmplatte wird an die Schalung angelegt. Dieser Streifen muss durch ein Stellbrett oder durch Ausmauerung unterstützt werden.
2.    Die diffusionsoffene Schalungsbahn (Vordeckbahn) wird auf die Trauschalung und die Celit - Platten verlegt. Sie soll über die Oberkante der Celit – Platte überstehen und dort umgeschlagen werden.
3.    Die nächste Reihe der Celit Unterdeck-Dämmplatten wird auf die erste Reihe mit der eingeschlagenen Folie aufgeschoben und damit die diffusionsoffene Vordeckbahn (nur dünne Bahnen) im Profil eingeklemmt.

Alternativ: Wenn die Traufschalung mit einem abgeschrägten Brett abgeschlossen ist, kann die diffusionsoffene Vordeckbahn von dort auch als Unterfangung unterhalb der Celit - Platten verlegt werden (30 – 50 cm hochziehen).

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Ortgang

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Am Ortgang reichen die Celit - Platten entweder bis an die Sichtschalung oder die Dachaußenkante. Im ersten Fall überdeckt ein Streifen Vordeckbahn die Fuge (vgl. Abb. 14).
Soll in der Dachschräge isofloc eingeblasen werden, muss die Fuge zwischen Mauerwerk der Giebelwand und den Celit - Platten abgedichtet werden (z. B. mit einem dauerelastischen Dichtband), bevor das Unterdach verlegt wird.

First und Grat

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Am First und Grat werden die Celit Unterdeck-  Dämmplatten stumpf gestoßen. Über den First oder Grat wird ein Streifen     diffusionsoffene Dachbahn gelegt (vgl. Abb. 14).

Kehle

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In allen Fällen werden die Stöße und Anschlüsse der Celit - Platten gerade geschnitten und dicht gestoßen. Bei Kehlen und Anschlüssen an aufsteigenden Bauteilen wird ein abgekantetes, verzinktes Stahlblech oder eine geeignete Vordeckbahn unter den Kehlstoß der Celit - Platten verlegt. Auf den Celit - Platten wird die Dachhaut wie üblich ein gedeckt und mit Blechen unterfangen (vgl. Abb. 17).

Kehlen ohne Wiederkehr

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Bei Kehlen ohne Wiederkehr (also in der Fläche endende Kehlen) muss die Kehle oberseitig abgedichtet werden: Im Bereich von etwa 15 cm beidseits des Stoßes werden die Celit  Unterdeck-Dämmplatten grundiert (vgl. Abb. 16). Dann wird ein Dichtungsstreifen über den Stoß geklebt (siehe Punkt Verklebungen).
Achtung: Bei Heißverklebung kann die Celit 4D Unterdeck-Dämmplatte entzünden!

Varianten zur Kehlausbildung:

- Unterfangene Kehle: Ausbildung nach Abb. 17 oberseitig abgedichtete Kehle
- Oberseitig abgedichtete Kehle: Ausbildung nach Abb 16. (zur Verklebung siehe „Verklebung“)

Dachdurchdringungen

Oberhalb von Dachdurchbrüchen wird eine diffusionsoffene Dachbahn in die nächsthöhergelegene Horizontalfuge der Celit Unterdeck-Dämmplatte einklemmt
(vgl. Abb. 13).
Verschrauben Sie eine Konterlatte mit je ca. 5 cm Überstand über die Öffnungsbreite hinaus auf dem Wechsel mit leichter Neigung. Die Dachbahn legt sich unten gegen diese Latte, wird nach oben geschlagen und auf den darüberliegenden Konterlatten befestigt, wodurch sich eine Wanne zur Wasserableitung bildet (vgl. Abb. 18)

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Dachflächenfenster

Der Ausschnitt für das Dachflächenfenster wird in die Celit - Platten von oben eingeschnitten.
Der Ausschnitt ist oben bündig mit der Unterkante der untersten Dachlatte (Stützlatte), unten bündig mit der Oberkante der obersten Dachlatte unter dem Dachflächenfenster.
Seitlich werden die Celit - Platten bis an die Innenkante der Sparren geschnitten. Die Dachlatten werden in derselben Flucht abgelängt.

Hohlräume unterhalb der Blechverwahrung werden mit Kokosstopfwolle ausgefüllt. Zur Verminderung von Wärmebrücken sollte, wie in der Querschnittskizze gezeigt, auch von außen gestopft werden.

Je nach Abstand vom Sparren zum Futter wird innen in der notwendigen Stärke aufgefuttert (Holz und/oder Dämmplatte). Hierüber wird die Luftdichtung bis in die Futternut des Futterkastens gezogen und eingeklebt.

isofloc Einblasarbeiten in den Dachfensteranschlussbereichen bitte mit den isofloc-Fachbetrieben absprechen.

Neigungswinkel unter 18° bis 6°

Bei Neigungswinkeln unter 18° gewährleistet die Profilierung keine ausreichende Wasserableitung. Um die Celit 4D oder 5D mit all ihren Vorteilen auch bei weniger als 18° Dachneigung einsetzten zu können, bietet sich das komplette Überdecken der Celit-Platten mit einer diffusionsoffenen Unterspannbahn an.

Verklebungen

Als Klebeband kommt das Celit Abklebeband zum Einsatz, wobei die porösen Holzfaserplatten grundiert werden müssen (siehe die Seite über das Abklebeband)

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celit-5d
celit-6d
weatherproof